Zehn Tipps zum Urban Gardening

Kräuteranbau auf dem eigenen BalkonUrban Gardening liegt im Trend. Immer mehr Städter entdecken ihre Liebe zur Natur und machen sich daran, Terrasse, Schrebergärten aber auch brachliegende Flächen in der Stadt in grüne Oasen zu verwandeln. Wenn auch Sie sich als Gärtner versuchen möchten, haben wir ein paar Tipps für Sie. Und keine Sorge: Urban Gardening ist leichter als gedacht.

Tipp 1: Pflanzen brauchen Raum

Zunächst können Sie überlegen, in welche Gefässe Sie Ihre Pflanzen setzen wollen. Dabei gilt es, grosszügig zu planen. Denn die meisten Pflanzen, die in zu enge Töpfe gesetzt werden, können nicht ausreichend wurzeln und wachsen deshalb nicht so schön.
 

Tipp 2: Das Material ist wichtig

Schöne Pflanzgefässe gibt es in allen möglichen Formen und Variationen. Natürlich sieht ein Pflanzkübel aus Terrakotta oft hübscher aus, als ein Gefäss aus Plastik. Trotzdem kann der Plastiktopf die bessere Wahl sein. Denn ein Terrakotta- oder Keramiktopf hat schon leer ein hohes Gewicht. Wird er dann noch mit Erde und einer Pflanze gefüllt, lässt sich so ein Topf oft kaum noch bewegen. Das Umstellen Ihrer Pflanzen, etwa für eine Garten- oder Balkonparty, wird so schnell zum Kraftakt. Bevor Sie sich für einen Topf entscheiden, sollten Sie zudem überlegen, ob Ihre Pflanzen auch den Winter im Freien verbringen sollen. In diesem Fall müssen Sie zu einem Gefäss greifen, dass auch Frost aushält.
 

Tipp 3: Richtig Pflanzen im Garten

Auch Pflanzen, die in einem Schrebergarten gesetzt werden, brauchen Raum zur Entfaltung. Achten Sie also darauf, Blumen oder Gemüse nicht zu eng zu pflanzen.
 

Tipp 4: Rankende Pflanzen bilden den Rahmen

Bei der Auswahl Ihrer Pflanzen sollte vielleicht auch die eine oder andere Rankpflanze den Weg in den Einkaufswagen finden. Denn solche Pflanzen können wie ein Rahmen wirken und machen das Bild des Gartens oder Balkon oft perfekt. Zudem können sie als Sichtschutz eingesetzt werden.
 

Tipp 5: Der Standort ist entscheidend

Nicht jede Pflanze fühlt sich an jeder Stelle wohl. Während Rosen sonnige Plätze lieben, fühlen sich Funkien auch im Schatten wohl. Überlegen Sie also vor dem Kauf genau, wo Ihre Pflanzen stehen sollen. Am besten ist es, einen Tag auf der Terrasse oder im Garten zu verbringen und einen Plan zu erstellen, wo die Sonne wie lange hinscheint.
 

Tipp 6: Gesunde Pflanzen wählen

Kaufen Sie Ihre Pflanzen im Fachhandel. Denn die Gewächse, die vor manchen Supermärkten für wenig Geld angeboten werden, sind teilweise schlecht gepflegt und schon so geschädigt, dass sie nicht lange überleben. Nehmen Sie lieber ein wenig mehr Geld in die Hand und kaufen Sie gesunde Pflanzen vom Profi.
 

Tipp 7: Gute Erde ist wichtig

Ganz entscheidend für Ihren Erfolg als Gärtner ist die Auswahl der richtigen Erde. Denn nur wenn die Erde die für die jeweilige Pflanze wichtigen Nährstoffe enthält, kann diese auch gut gedeihen.
Lassen Sie sich in einem Gartenzentrum vom Fachpersonal beraten.
 

Tipp 8: Doping für die Pflanzen

Allerdings ist es mit guter Erde allein nicht getan. Die meisten Pflanzen brauchen noch Zusatzstoffe, wie Dünger oder Gesteinsmehl, um prächtig zu gedeihen. Auch bei der Auswahl dieser Zusatzstoffe, können Sie sich auf die Kompetenz des Fachpersonals Ihres Gartencenters verlassen. Die Mitarbeiter informieren Sie auch über die richtige Dosierung. Denn ein Zuviel von Dünger oder anderen Stoffen, kann Pflanzen nachhaltig schädigen.
 

Tipp 9: Bewässerung

Wenn Sie im Garten oder auf dem Balkon über einen eigenen Wasseranschluss verfügen, können Sie über ein intelligentes Bewässerungssystem nachdenken. Das lästige Schleppen von Giesskannen entfällt dadurch, denn es gibt Leitungen zu den Blumenkübeln oder Beeten und ein kleiner Computer steuert genau, wann die Pflanzen wie viel Wasser bekommen. Eine solche Anlage ist zwar ein wenig kostspieliger, ermöglicht Ihnen aber auch, sorglos in den Urlaub zu fahren, ohne die Nachbarn als Gartenhilfen einspannen zu müssen. Wenn Sie die Kosten für eine Bewässerungsanlage scheuen, sollten Sie zumindest in einen guten Gartenschlauch mit verschiedenen Aufsätzen investieren. Damit lassen sich auch viele Pflanzen kräfteschonend giessen. Und mit einer einfachen Trommel ist solch ein Gartenschlauch auch schnell und platzsparend zu verstauen.
 

Tipp 10: Werkzeug

Keinesfalls sparen sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Gartenwerkzeuge. Denn nur mit guten Werkzeugen macht die Gartenarbeit richtig Spass. Sie sind meist ergonomisch gestaltet und überzeugen zudem durch Ihre Schönheit. Und selbst zur Pflanzenpflege können solche Werkzeuge dienen. So schwören manche Hobbygärtner auf Gartengeräte aus Kupfer. Sie sind überzeugt, dass die Werkzeuge beim Arbeiten Spurenelemente des Edelmetalls an die Pflanzen weitergeben und sie so vor Krankheiten schützen. Wenn Sie einen Garten mit Beeten Ihr Eigen nennen, sollte auf alle Fälle ein Spaten, eine Hacke, ein Rechen, eine Gartenschere und ein sogenannter Sauzahn zum Unkrautjäten bereitstehen. Bewährt haben sich Kombisysteme, bei denen verschiedene Aufsätze auf einen Griff gesteckt werden können. Haben Sie nur Terrasse oder Balkon zu pflegen, genügt eine kleine Kralle zum Jäten von Unkraut und eine einfache Schaufel zum Verteilen von Erde und Dünger sowie eine Gartenschere. Natürlich gibt es noch unzählige weitere Hilfsmittel für die Erleichterung der Gartenarbeit. Aber es ist wie in der Küche: Eine Vielzahl von Geräten macht das Ergebnis nicht unbedingt besser.

 



Stefan (30.04.2015 - 22:33)
Super blog für mich, denn ich beginne gerade mit urban gardening. Habe dieses Jahr das erste mal ein kleines Beet auf meinem Balkon!
Gruss Steffu

Kommentar

Name


Kommentar Kein HTML Code!

Captcha




Wir lieben Garten

Lieben Sie mit uns!